Omikron als neue Corona-Variante

Wegen Omikron Impfen bis zum Abwinken

Die neue Corona-Variante Omikron kommt, lass dich (wieder) impfen! Die Pandemie in Dauerschleife kommentiert Christian Albrecht.

Ich habe es mir vor einem halben Jahr gedacht, und nun ist es soweit: Mitten in die Impfkampagne und in die beginnenden Drittimpfungen tritt eine „neue Variante des Corona-Virus“ auf. Die WHO taufte sie auf den Namen „Omikron“ und stuft sie als besorgniserregend ein. Der Name klingt mysteriös und gefährlich. Und so wird diese Variante auch verkündet: „Noch ansteckender, noch tödlicher“. Klingt wie ein Replay? Auch die „Delta-Variante“ sei noch ansteckender und noch tödlicher als die „Alpha-Variante“.

Ganze 100 Infizierte in Südafrika, junge Männer mit „milden Symptomen“, sind der Auslöser für erneuten Alarmismus. Keiner ist bisher schwer krank. Doch alle Medien berichten.

Auch Pandemie-Sirene Karl Lauterbach (SPD) kündigte in den ARD-Tagesthemen bereits an, neue Impfstoffe könnten in drei Monaten zur Verfügung stehen. Der bisher verspritzte Impfstoff wirke nicht mehr gut gegen Omikron, das mutierte Virus sei „für Geimpfte und Ungeimpfte gefährlich“. Woher er das weiß? Lauterbach wusste seit Krisenbeginn 2020 so einiges, was andere nicht wussten – und was sich später häufig als falsch herausstellte. Das beste Heilmittel gegen die mediale Lauterbach-Pandemie lautet: ab- oder umschalten.

Die Impfung rettet die Welt – oder doch nicht?

Omikron bedeute demnach wieder neue Impfstoffe und weitere Spritzen für die Völker. Zuerst sagte man uns: Erst ein Pieks, dann später ein zweiter Pieks, und du bist immun und die Pandemie ist bald vorbei. Aber bist du damit jetzt vollständig geimpft? Nein, da fehlt dir nach sechs Monaten doch noch der dritte Pieks. Bis man dir den vierten Pieks gibt erklärt uns zwischenzeitlich die MDR-Journalistin Sarah Frühauf in einem Kommentar für die ARD, die Ungeimpften seien Schuld an der Misere. Dabei sprach sie die ungeimpften Zuschauer direkt an und dutzte sie dabei auffällig undistanziert und äußerst unhöflich, für die seriöse Tagesschau ungewöhnlich.

Und jetzt, wo wir glaubten, mit dem Impfstoff endlich diese Coronaviren besiegen zu können, die einen zielgerichteten Krieg gegen uns zu führen scheinen, verkündigt man uns eine neue Variante. Natürlich „noch ansteckender, noch tödlicher“.

Bevor die „vierte Welle“ überhaupt richtig loslegen kann, spricht RKI-Chef Lothar Wieler bereits von der kommenden „fünften Welle“. Ja, der Wieler weiß Bescheid. Und Gesundheitsminister Jens Spahn will wissen, dass wir alle durch diesen Winter nur „geimpft, genesen oder gestorben“ kommen. So kann man Leute in Alarm versetzen. Und im Angstmodus denkt es sich schlecht.

Pandemie in Dauerschleife

Keiner weiß bisher wirklich, wie ansteckend und vor allem: gefährlich diese „neue Variante“ ist. Ansteckung ist weniger problematisch als die Gefahr, an einer Infektion möglicherweise schwer zu erkranken oder sogar zu sterben. Die einhundert milden Verläufe aus Südafrika scheinen zunächst keinen Grund für Alarmismus zu geben.

Wie es aussieht, ist es auch mit den zwei ersten „kleinen Pieksen“ und dem dritten „Booster“-Pieks nicht getan. Auch die Ungeimpften sind dann nicht mehr vermeintlich Schuld, wenn Omikron zu uns kommt und uns den nächsten Corona-Krieg ansagt. Wenn wieder alle Läden schließen, neue Einschränkungen, Kontaktverbote, Homeoffice, … Hieß es nicht auch bei „Delta“ schon von Angela Merkel, dass sei quasi eine neue Pandemie? Pandemie in Dauerschleife.

Der vierte und fünfte und sechste „kleine Pieks“ erwartet Sie bereits. Denn die Russen, Verzeihung: „Omikron“ steht vor der Tür.

Symbolbild: Gerald von pixabay



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