Griechischer Bergtee hilft bei Depressionen und Erkältung

Kennen Sie schon den Griechischen Bergtee? Nein? Dann darf ich Sie einladen, diesen liebenswerten und wohlschmeckenden Kräutertee heute kennenzulernen. Er hilft besonders bei Depressionen und Erkältungen.

Der Griechische Bergtee wird seit Jahrhunderten als traditionelles Heilmittel in der Volksmedizin verwendet.  Bei Erkältungskrankheiten wird er als Schleimlöser für Husten sowie gegen Halsschmerzen getrunken.

Eine Packung des Griechischen Bergtees.
Foto: Kukuvaja Feinkost bei Unsplash

Ich persönlich habe immer ausreichend Griechischen Bergtee da, um bei Erkältung im Verzug sofort einige Tassen des Kräutertees zu trinken. Aber auch mitten drin in einem Infekt trinke ich den Bergtee, weil er eine lindernde Wirkung hat und die  Heilung fördert. Denn die Wirkstoffe des Tees haben eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung, was inzwischen auch Studien belegten (siehe unten). Genau richtig also, um den eigenen Körper zur Heilung mit natürlichen Heilpflanzen zu unterstützen anstatt mit künstlichen Pillen.

Die Kräuterpflanze mit den 10-20 Zentimeter langen Stengeln, auf denen aufeinandergereiht die gelben Blüten mit den weißen Filz wachsen (ähnlich optisch Schimmelbefall), wächst in Süd-West Albanien, Mazedonien, Bulgarien, Serbien, Griechenland und in der Türkei. Ihr biologischer Name lautet Sideritis scardica. Der Name ist genauso lieblich, wie dieser freundliche Kräutertee auch schmeckt und wirkt. Der Griechische Bergtee erweist laut Studien antimikrobielle, antioxidative, entzündungshemmende und sogar eine antidepressive, stimmungsaufhellende Wirkungen. Studien weisen selbst auf eine Reduktion der  Neurotoxität hin. Das bedeuten mögliche präventive oder heilende Wirkungen bei neurotoxischen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson. Damit ist Sideritis scardica eine sehr vielseitige Heilpflanze aus dem Garten Gottes. [Quelle]

In neuerer Zeit wird die Pflanze untersucht zur Behandlung von klinisch sogenannten „Depressionen“. Depressionen ist ein psychiatrischer Sammelbegriff für körperlich-seelische Symptomatiken von tiefer Mut- und Hoffnungslosigkeit, gepaart mit starker Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, auch Verzweiflung, Schlafstörungen und manchmal den Gedanken, nicht mehr Leben zu wollen und aus Verzweiflung sein Leben verfrüht beenden zu wollen.

Depressionen können vielfältige innere und äußere Auslöser haben, aber auch chronisch das ganze Leben mitlaufen. Möglicherweise haben frühe kindliche Traumata einen Einfluss auf die seelische Belastbarkeit und den späteren charakterlichen Frohsinn. Die psychiatrische „Gehirnchemie-Theorie“, also dass Depressionen eine „genetische Gehirnerkrankung“ seien, weise ich hiermit entschieden zurück. Das mag ein erfolgreicher Marketing-Trick der Pharmaindustrie sein, hat aber wenig mit der komplexen Lebenswirklichkeit von Menschen zu tun. Natürlich drücken sich psychische Störungen auch in der Gehirnchemie aus – aber das tut Verliebtheit, Zahnschmerzen und sogar Hunger auch. Deswegen sagt trotzdem keiner so etwas albernes wie: „Deine Gehirnchemie ist die Ursache für deine Zahnschmerzen!“

Wegen seiner körperlich-seelisch ausgleichenden Wirkung wird der Griechische Bergtee auch untersucht als Mittel bei Panik-Attacken, generalisierter Angststörung und dem klinisch sogenannten „Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätssynrom“ (ADHS) in Erwachsenen und Kindesalter. Erste vielversprechende Ergebnisse liegen bereits vor. In der Volksmedizin sind diese Effekte längst bekannt. Die moderne westliche Schulmedizin hinkt in ihren Erkenntnissen dem traditionellen Heilwissen unserer Ururgroßeltern noch hinterher.

Einige klinische Einzelfallberichte weisen auf erstaunliche Wirkungen bei Depressionen und ADHS-Symptomatik hin.


Persönlicher Erfahrungsbericht mit dem Griechischen Bergtee

Ich entdeckte den Griechischen Bergtee für mich durch reinen Zufall auf dem Wochenmarkt beim Kräuterhändler. Er empfahl mir Griechischen Bergtee gegen Erkältung, Husten und Depression. Ich dachte zuerst, „wieder so ein Müll!“ Denn davor hatte ich noch nie etwas von Sideritis scardica gehört oder gelesen. Und eigentlich war ich auf der Suche nach einer anderen Heilfpflanze, deren Wirkung mich längst überzeugt hatte und von der ich Nachschub besorgen wollte. Aber ich nahm das unschuldig wirkende Kräuterpäckchen mit und trank zuhause die erste (Wunder-)Tasse.

Zunächst die Überraschung: wie gut es schmeckt! Dann die Überraschung, dass mit jeder weiteren Tasse mein starker, trockener Husten und der Hustenreiz nachließ. Auch generell fühlte mich mich fitter. Die hartnäckige Erkältung ließ schnell nach.

Ich informierte mich daraufhin im Internet und befand, dass der Griechische Bergtee ein gutes pflanzliches Heilmittel für meine kleine Hausapotheke sei. Also entschied ich mich, nicht nur den billigen Wochenmarkt-Tee, sondern mal den teureren von einem Händler aus dem Internet zu bestellen. Der Tee kam bald. Es roch so herzerwärmend. Ein unvergesslicher Geruch. Etwas später fand ich raus, dass man den Tee auch ganz einfach in der Apotheke bestellen kann. Zwar gucken die Kollegen erst mal unwissend, aber ein Blick in ihren Computer, und die Apotheker antworten: „Ja, bestellen wir gerne für Sie, ist heute nachmittag oder morgen früh für Sie da!“

Der Griechische Bergtee wurde für fast sechs Monate mein täglicher Begleiter und ich trank bis zu sechs Tassen am Tag (über einen Liter). Ich war schon von früh auf ein eher niedergeschlagener Mensch und chronisch nervös. Aber in diesen sechs Monaten Griechischer Bergtee fühlte mich ungewöhnlich belebt und beschwingt wie sonst nicht. Ich war in Hochstimmung, ohne euphorisch zu sein.

Meine Stimmung war dauerhaft bestens. Ich fühlte mich über die ganze Zeit seelisch ungewohnt ausgeglichen. Auch mein Sozialleben lief so gut wie schon lange nicht mehr. Das war erstaunlich, weil ich davor schon das ganze Jahr über aufgrund persönlicher Enttäuschungen sehr bedrückt und niedergeschlagen war. Als ich anfing, täglich Bergtee zu trinken, wandelte sich mein Zustand in nur zwei Wochen, wurde stabil, ausgeglichen und meine Stimmung stieg ins deutlich positive.

Dass das nicht nur ein subjektives Gefühl war, zeigen auch die Reaktionen aus meinem sozialen Umfeld, Freunde, die mich schon seit ein paar Jahren kannten. Nach vier Monaten Bergtee-Kur sagten mir die ersten: „Du wirkst jetzt so anders. So stabil und ausgeglichen.“

Mehrere Freunde gaben mir diese Rückmeldung.

Ich selbst sage rückblickend, die sechs Monate Kur mit dem Griechischen Bergtee gehören zu den besten Zeiten meines Lebens. Da ich dann umgezogen bin in ein völlig  neues Umfeld, habe ich nach insgesamt etwa einem halben Jahr die Tee-Kur beendet und neue Heilpflanzen ausprobiert. Mit dem Beenden der Kur kehrten auch die früheren Probleme wieder. Denn auch die beste Heilpflanze der Welt wirkt nur so, wie man sie nimmt oder nicht nimmt. Und fast jedes Heilmittel wirkt rein symptomatisch.

Das „Absetzen“ des Griechischen Bergtees gelang auch nach einem halben Jahr Kur mit über einem Liter (fünf bis sechs Tassen) täglich völlig problemlos. Ich hatte weder „Entzugssymptome“ noch Absetzeffekte. Ganz anders, als man es von künstlichen Psychopharmaka wie Antidepressive oder Antipsychotika weiß. Auch bemerkte ich während der ganzen Tee-Kur keinerlei „Nebenwirkungen“, die man von Psychopharmaka kennt. (Kritische Zungen – wie meine – behaupten, die ganze Wirksamkeit von Antidepressiva beruhe darauf, dass es dem Patienten bedingt durch die Nebenwirkungen so schlecht geht, dass er dabei glatt seine Depression vergisst…)


Fazit: Versuchen Sie selbst den Griechischen Bergtee

Ich will und kann Ihnen kein Heilversprechen für alles mögliche geben. Mit diesem Beitrag wollte ich Sie einfach auf ein sehr wohlschmeckendes Kraut aus dem wunderbaren Heilgarten Gottes vorstellen. Ein Kraut, dass nach ersten Studien vielversprechende positive Effekte auf eine ganze Reihen körperlicher und seelischer Beschwerden  hat. Und ein Heilkraut, dass mir selbst unheimlich gutgetan hat. Vielleicht wollen Sie jetzt selbst eine Tasse mit Griechischen Bergtee ausprobieren.

Damit es gut wirkt, kann ich nur raten: Trinken Sie über mehrere Wochen ein paar Tassen täglich, und schauen Sie, wie es Ihnen damit geht. Schreiben Sie dann gerne unten in den Kommentarbereich Ihre Erfahrungen.

Heute trinke ich nur noch unregelmäßig mehrere Tassen wöchentlich mit dem Griechischen Bergtee und habe immer eine Packung im Teeschrank. Aber der Tee wird voraussichtlich nie wieder ganz aus meinem Leben verschwinden und mich bis in mein Alter hinein begleiten.

Schreiben Sie gerne Ihre Gedanken in den Kommentarbereich, auch eigene Erfahrungen oder Ihre persönliche Meinung. Auch Kritik ist willkommen.

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